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Kunstfreiheit versus Strafrecht

Als Jonathan Meese sich vergangenen Sommer vor Gericht verantworten musste, weil er im Juni 2012 während eines SPIEGEL-Interviews den umstrittenen Hitlergruß zeigte, diskutierten nicht nur Kunstexperten deutschlandweit eine Frage: War dieses Verhalten noch als Teil einer künstlerischen Performance von der Kunstfreiheit gedeckt oder bereits strafrechtlich relevant?

Nach mehreren Verhandlungstagen entschied das Amtsgericht Kassel vergangenes Jahr, dass Meeses Verhalten als Teil seiner Interview-Performance von der in Artikel 5 Grundgesetz verbürgten Kunstfreiheit umfasst ist.

Das Verfahren wurde auch von Dr. Pascal Decker erfolgreich geführt. In einem gemeinsamen Aufsatz mit Professor Wolfgang Ullrich beleuchtet Dr. Pascal Decker nun das grundsätzliche Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Strafrecht.

Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der Kunst und Recht (KUR) veröffentlicht.

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